Fehler eingestehen auf der Arbeit – so überwindest du deine Scham!

von | Mrz 17, 2017 | 0 Kommentare

Ist dir auch schon einmal ein richtig großer Fehler auf Arbeit unterlaufen? Ein Fehler, für den du dich richtig geschämt hast, weil er hätte vermieden werden können?

Wenn du dich nach Bemerken des Fehlers sofort vor dein Team gestellt hast, um über diesen zu  berichten, bist du eine Ausnahme. Die meisten Menschen finden es nämlich unangenehm ihre Fehler einzugestehen. Über Fehler auch noch zu reden ist ein absolutes Tabu.

Ich zeige dir, wie du in 3 einfachen Schritten nicht nur über deine Fehler redest, sondern das auch noch ohne ein unangenehmes Schamgefühl zu entwickeln!

 

Wir alle kennen das: Manchmal passiert uns etwas, für das wir uns schämen. Vor allem im beruflichen Kontext kann das schlimm sein. Gerade weil wir uns in dieser Situation nicht trauen das zuzugeben.

Wir stehen nicht zu unseren Fehlern. Und das ist ein echtes Problem!

Denn durch Scham kann eine Lügenspirale entstehen. Wir schämen uns für etwas, was wir entweder getan haben oder aber für etwas, was wir nicht getan haben. Und spricht uns jemand darauf an, helfen wir uns mit einer Notlüge aus.

Aber sobald wir nur diese eine Lüge gemacht haben, stehen wir am Anfang einer langen Kette von Lügen. Denn um die erste Lüge aufrecht zu erhalten, sind wir gezwungen eine weitere Lüge nachzusetzen. Diese Lüge wird dann von immer weiteren Lügen gefolgt. Deswegen empfiehlt es sich, aus dieser Scham möglichst schnell einen Ausweg zu finden. Und das geht durch 3 einfache Schritte:

1. Vertraue dich jemandem an!
In dem Moment, in welchem du dein Schweigen brichst und jemanden findest, dem du erzählen kannst, was dir passiert ist, wird es dir leichter fallen, mit dieser Scham umzugehen.

2. Sprich dir Mut zu!
Denn in der Regel machen wir das eher andersherum: Wir verurteilen uns selber für das, was wird da gerade getan haben. Die bessere Variante ist aber, wenn du dir selbst sagst: „Es ist nicht so schlimm! Das hätte auch anderen passieren können. Kopf hoch – das wird schon wieder!“ Anstatt dich also selbst zu schwächen, sprichst du dir in irgendeiner Form Trost zu!

3. Steh‘ zu dem, was passiert ist!
Das heißt: Du musst einerseits dir, aber auch anderen gegenüber zu deinem Fehler stehen. Dazu gehört es, das Thema zu verbalisieren und zu explizieren. Im äußersten Notfall musst du dich auch darauf vorbereiten über deine Notlüge zu sprechen. Dabei ist es ganz wichtig zu erklären, warum es zu einer Notlüge gekommen ist und warum dir dein Fehler unangenehm war.

 

Mit diesen 3 einfachen Schritten kommst du aus der Schamfalle! So kannst du dann auch die Lügenspirale, die hinter deiner Scham steht, überspringen und einen deutlich angenehmeren Weg durch deinen Arbeitsalltag gehen.

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