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Das magische Projektmanagement Dreieck – Verschiebungen auf allen Ebenen erkennen

von | Dez 21, 2017 | 0 Kommentare

Das magische Projektmanagement Dreieck beschreibt einen wirtschaftlichen Gesamtzusammenhang. Eigentlich nur für Projektmanagement gedacht, trifft es doch auf so ziemlich jeden Lebensbereich zu.

Im magischen Projektmanagement Dreieck gehen wir genau davon aus, einem Dreieck. Auf jeder der drei Ecken befindet sich ein Wort. Diese Wörter können je nach Darstellung unterschiedlich sein, also voneinander abweichen. Wenn du das magische Projektmanagement Dreieck googelst, wirst du viele unterschiedliche Darstellungen finden, die doch alle auf das gleiche hinauslaufen. Oben auf der Spitze steht Leistung, Ergebnis, Output, Qualität, also das, was am Ende des Projektes hinten bei rauskommt. Bei den beiden Ecken unten steht auf der einen Seite Zeit und auf der anderen Seite Kosten oder Budget. Also das, was du investieren musst oder im Sinne der Zeit, auch etwas verstreichen muss, damit das Projekt entstehen kann.

Das magische Projektmanagement Dreieck – Verschiebungen auf allen Ebenen erkennen

Das magische Projektmanagement Dreieck sagt aus, dass es eine untrennbare Verbindung zwischen Leistung, Zeit und Kosten gibt. Das bedeutet: Verschiebt sich ein Punkt, verschiebt sich automatisch mindestens ein anderer Punkt. Nehmen wir an, du beschließt, du möchtest ein Auto für 100.000 Euro kaufen. Du gehst ins Autohaus, schaust dir den Wagen an, machst eine Probefahrt, stellst fest, der ist wirklich toll, den willst du haben und klärst mit deiner Bank noch einmal die Finanzierung. Und die Bank sagt dir, sie gibt dir 7.000 Euro, aber nicht 100.000 Euro. Dann ist ganz klar, du kannst dir dieses Auto nicht mehr leisten und du wirst auf ein günstigeres Auto wechseln müssen, weil dein Budget geringer ist.

Das ist etwas, was unter gesundem Menschenverstand läuft. Nur trotzdem ist es etwas, was oft innerhalb der Projektplanung so nicht beachtet wird bzw. nicht funktioniert. Der Hauptfehler ist, dass die meisten Projektleiter bzw. Projektmanager davon ausgehen, dass Projektplanung Verhandlungssache ist. Das ist aber eine Fehlinterpretation.

Wenn du ein Projekt planst, erstellst du eine in sich funktionierende Realität. Das heißt, der Projektplan, so wie du ihn aufbaust, ist etwas, was mit großer Wahrscheinlichkeit funktioniert. Kommt nun deine Führungskraft daher, schaut sich den Projektplan an und sagt: „Das ist eine schöne Idee, aber wir haben nicht das Geld, nicht die Zeit und auch nicht die Mitarbeiter. Sie müssen bei allem mit weniger auskommen!“, dann ist das wiederum von einer Führungskraft eine schöne Idee, aber unrealistisch. Es ist unglaubwürdig, dass das Projekt so realisiert werden kann und wenn du „ja“ sagst, bedeutet das in der Regel, dass es entweder nicht erfolgreich wird oder auf deinen Schultern ausgetragen wird. Aus diesem Grund macht es Sinn, von Anfang an mehrere Projektpläne in der Tasche zu haben. Also deiner Projektleitung nicht ein Projekt vorzuschlagen, sondern ein Projekt in unterschiedlichen Varianten vorzuschlagen.

Die beste Variante, also mit der höchsten Qualität, das schnellste, das günstigste oder vielleicht noch eine vierte Variante dazu, das mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Und du wirst nicht ewig brauchen, diese Alternativen zu planen. Wir können davon ausgehen, je nach Projektgröße, wenn du einmal das Standardprojekt geplant hast, jede Abweichung dich ungefähr eine bis fünf Stunden in der Planung kosten wird, um deiner Führungskraft einen Weg vorzuschlagen.

Das magische Projektmanagement Dreieck solltest du immer innerlich vor Augen haben. Immer wenn es zu einer Veränderung der Ziele kommt, wenn Kosten eingespart werden sollen oder wenn Zeit sich verschiebt, dann hat es Auswirkungen auf die anderen Ecken und das solltest du immer im Hinterkopf behalten, um deine Projektplanung noch besser werden zu lassen.

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