Wie wir mit Konkurrenz umgehen sollten

von | Aug 8, 2012 |

Im Alltag des Unternehmers oder der Unternehmerin, gehören die Anderen, die Konkurrenten und Widersacher nun einmal dazu. Schnell ist man verlockt, die anderen auszuspähen, sich zu überlegen, wieso sie besser sind als man selbst, sich an ihnen zu orientieren und sich nur noch mit den anderen zu beschäftigen. Doch auch wenn man die anderen nicht aus den Augen verlieren sollte, so sollte man doch die Zukunft der eigenen Firma am meisten im Blick haben.

Viele Unternehmer haben das Gefühl, dass sie alleine im Universum dastehen. Also versucht man sich so schnell es geht einen Haltepunkt zu suchen. Oft ist dieser Haltepunkt die Konkurrenz, denn die anderen machen so etwas ähnliches wie wir selbst, bei denen können wir uns orientieren und lernen wie wir uns zu verhalten haben. Doch gleichzeitig sind sie auch die Konkurrenz, unser größter Feind, denn sie stehlen uns unsere Kunden. Sie sind der Grund unserer schlaflosen Nächte. Und immer wenn einer der anderen eine Idee veröffentlicht, auf die wir auch selbst hätten kommen können, läuft uns kalter Schweiß den Rücken runter und wir ärgern uns über ihren Erfolg. Wir beginnen uns an ihnen auszurichten, in ihrer Spur zu fahren. Schließlich wollen wir den gleichen Erfolg wie sie. Es geht nicht mehr nur ums Ideen finden, es geht ums Nachahmen.

Leider entgeht uns dabei viel zu oft der Blick dafür, dass die anderen genauso sind wie wir. Sie sind in der Regel genauso unsicher und verloren wie wir selbst. Sie orientieren sich genauso an den anderen und versuchen genauso in der Spur des Erfolges mitzufahren.

Aber Moment mal … wenn wir alle in der Spur des Erfolges hinter jemand anderem herfahren, woher kommen denn dann die guten neuen Ideen, die neuen Konzepte und Ansätze? Genau, es gibt sie nicht!

Warum der Blick nach vorn meist besser ist als der Blick auf andere

Wenn wir uns zu stark an den anderen orientieren, laufen wir Gefahr, unsere Einzigartigkeit zu verlieren. Aus unseren Innovationen werden Kopien und aus dem Kundennutzen ein Abklatsch von dem, was hundert andere Anbieter auch haben. Unsere Firma verliert ihre Identität und ist nur noch eine schwache und farblose Kopie der anderen.

Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir uns auf uns selbst konzentrieren und unsere eigenen Ideen voranbringen. Natürlich können wir bei den anderen schmummeln, einen kleinen Blick in das Reich der Ideen werfen, doch wir sollten wir selbst bleiben. Wir sollten unserem Konzept treu bleiben. Und auch wenn es in harten Zeiten nur schwer zu ertragen ist, sollten wir unserer Linie folgen. Natürlich können wir uns verändern, sodass der Kunde immer den größten Nutzen daraus zieht und unsere Firma sich blühend entwickeln kann. Doch wir sollten in unserer Mitte immer uns selbst sehen und nicht die anderen.

Denn ein Spiegelbild bleibt immer ein Spiegelbild – es wird niemals real.

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