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Manchmal ist der Kopf einfach zu voll, um noch vernünftig arbeiten zu können.
Du hast nun natürlich die Möglichkeit, in diesem Zustand zu verweilen. Oder du trainierst für dich, wie du deine Gedanken auslagern kannst.

Ich spreche immer wieder mit Menschen die sagen, dass sie Probleme haben, den Überblick über ihre Projekte zu behalten. Oder dass sie sich verzetteln und Dinge vergessen.

Hier gibt es im Grunde nur eine Antworte: Trainiere die Merkfähigkeit deines Gehirns und professionalisiere das Auslagern aus deinem Kopf.

Du kannst dich ganz konkret fragen: Wie viel Zeit habe ich in den letzten Monaten in einen dieser beiden Punkte investiert?
Die meisten werden antworten, dass es viel zu wenig Zeit war.
Und ähnlich ist es mit zu großen Gedanken. Viele richtige gute Konzepte (Marketing, Firmenskalierung) sind für deinen Kopf zu groß. Du kannst sie irgendwann nicht mehr in Gänze erfassen. Und dann ist es soweit, sie aus deinem Kopf auszulagern.

Auf dem Bild siehst du im Hintergrund, wie ich genau das gemacht habe. Ich habe unsere Marketing Strategie analysiert. Dazu habe ich Schlüsselpersonen und Schlüsseltätigkeiten identifiziert. Im nächsten Schritt ging es an die Optimierung und die Maßnahmen, die sich daraus ableiten.

Warum mache ich so etwas?

Wir leben in einer agilen Welt. Viele Menschen versuchen sich die Welt statisch vorzustellen: Ich mache einen Plan und den setze ich stur so um. Doch genau da ist das Problem. Ich kann einen Plan nicht einfach stur umsetzen. Denn in den meisten Fällen kommt die Realität dazwischen.
Die Realität ist agil. Annahmen treffen nicht zu. Dinge entwickeln sich anders als geplant.
Es wäre wahnsinnig unter diesen Bedingungen an bestehenden Plänen festzuhalten.

Deswegen ist die ständige reevaluierung von Konzepten und die ständige Neubewertung so wichtig.

Doch die meisten Konzepte sind dabei zu groß für deinen Kopf. Du kannst sie nicht mehr in Gänze fassen.
Also trainiere sie auszulagern.
Und hier kommt der Grund, warum das den meisten Menschen schwerfällt:
Du führst dich damit in einen Konflikt. Du schreibst dein Konzept auf.
Aber und das ist der Knackpunkt: Du nutzt das aufgeschriebene dann nicht mehr kontinuierlich weiter. Du arbeitest nicht an dem Medium weiter, was du das zum Beispiel auf ein Whiteboard oder in eine Präsentation gebracht hast.
Und das stürzt dich in einen inneren Konflikt.

Du hast das Gefühl, dass es nicht sinnvoll ist, Konzepte so aufzuschreiben, weil du sie danach nicht weiter benutzt.
Doch dieser Gedanke ist falsch.
Da hängt ein Glaubenssatz drin, der so nicht richtig ist. „Wir müssen beständig sein.“ Quatsch!

Das ist vollkommen falsch.
Hinterfrage die Intention, warum du ein Konzept aufschreibst. Schreibst du es auf, um einen Plan zu haben, den du abarbeiten kannst. Oder schreibst du es auf, weil dein Kopf zu voll ist und du es auslagern musst, um es komplett erfassen zu könne.
Genau, in der Regel ist es der zweite Punkt.
Du schreibst es also nur auf, um eine Erkenntnis zu generieren.
Das heißt, sobald diese Erkenntnis da ist, kannst du das Whiteboard abwischen oder die Datei löschen.

Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben, nur weil du das „gemalte“ danach nicht weiter benutzt. Das war nicht Sinn der Sache. Sondern du brauchtest es, um dir selber etwas bestimmtes vor Augen zu führen, um weitermachen zu können.

Solch ein Konzept hat meist nur eine sehr kurze Lebenszeit. Sei deswegen nicht traurig. Sondern trainiere immer weiter, zu große Gedanken in Konzepte außerhalb deines Kopfes zu überführen.

Wie gut bist du da drin? Anfänger/in? Novize? Fortgeschittene/r?

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