Agil führen: alle Wege führen nach vorn

von | Mrz 29, 2017 | 0 Kommentare

Die Wortgruppe „agile Führung“ hört man seit einiger Zeit in jedem Büro. Agilität scheint das neue Mantra der Arbeitsumgebung zu sein. – Doch woher kommt dieser Ansatz? Was bedeutet es eigentlich agil zu führen?

Das Wort agil bedeutet ursprünglich „in Bewegung sein“. Und so können wir auch agile Führung als eine dynamische Führung, die sich an die fließenden Rahmenbedingungen anpasst, beschreiben. Die Frage ist nun: Führst du agil?

Bietest du als Führungskraft deinen Mitarbeitern das, was sie unter jenen fließenden Rahmenbedingungen brauchen?

Die Hochschule Niederrhein hat zu diesem Thema eine Studie mit dem Titel: „Führungskultur in Deutschland“ herausgegeben. In dieser Studie ist herausgekommen, dass Führungskräffte von Ihren Mitarbeitern höchstes Engagement fordern. Dieses Ergebnis ist zugegebenermaßen keine sonderliche Überraschung. Allerdings ist auch gleichzeitig dabei herausgekommen, dass sich die Führungskräfte selbst eher wenig Zeit für ihre Mitarbeiter nehmen, die individuelle Entwicklung ihrer Mitarbeiter nicht fördern und auch keine attraktiven Perspektiven geben.

Wie geht denn das, wirst du dich jetzt fragen. Ich kann doch nicht auf der einen Seite ganz viel fordern und auf der anderen Seite nichts geben.

Ungleichgewicht: Anforderungen an VS. Zeit für Mitarbeiter

Ungleichgewicht: Anforderungen an VS. Zeit für Mitarbeiter

Das kannst du als Führungskraft ändern!

Die folgenden Tipps hören sich vielleicht im ersten Moment banal an. Aber wenn du darüber nachdenkst, wirst du wahrscheinlich feststellen, dass du selbst zur Zeit noch nicht alles bei deinen Mitarbeitern umsetzt:

  • Nimm‘ dir Zeit für deine Mitarbeiter!
  • Fördere die individuelle Entwicklung deiner Mitarbeiter!
  • Versuche deinen Mitarbeitern Perspektiven zu bieten!

Und wenn du jetzt sagst: „Naja, ich bin zwar Führungskraft, bin aber in meinen Kompetenzen selbst stark eingeschränkt und kann nicht alles entscheiden“, dann musst du für deine Mitarbeiter kämpfen und mit den Verantwortlichen verhandeln.

Sorge dafür, dass es …

  • Entwicklungspotenzial gibt!
  • Aufstiegspositionen in Fachbereichen gibt!
  • Chancen des Wachsens in Projektbereichen gibt!

Mit Aufstieg ist ja nicht immer automatisch eine Führungsposition, die zu dir in Konkurrenz steht gemeint. Es geht vielmehr darum, trotzdem irgendeine Art von Aufstieg, Perspektivenwechsel oder sogar nur Weiterbildung, in Aussicht zu stellen. Damit wirkst du der Angst vieler Mitarbeiter entgegen, den Anschluss zu verlieren, weil sie nicht weitergebildet werden.

Und da kannst du mit den vorgeschlagenen Maßnahmen als Führungskraft einen Richtungswechsel bewirken. Indem du deine Mitarbeiter optimal unterstützt, ihnen Zeit schenkst und sie in Weiterbildungen diverser Art bringst.

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